121 Gestaltungsberatung Linz – Atelierhaus Salzamt, Linz, 2020
Interview with Christian Hoffelner, by Andrea Eiber, Iris Karl, Alexandra Möllner, Hannah Shong, Skype, Linz–Wien 2020
Gestaltungsberatung Linz
10.4.20
Linz–Wien, 14:00 Uhr
In Anlehnung an die „Öffentliche Gestaltungsberatung“, ein Projekt von Jesko Fezer und seiner Klasse Experimentelles Design an der HFBK in Hamburg, betrieb die „Gestaltungsberatung Linz“* eine temporäre Einheit für grafische Gestaltungsfragen in der Ausstellung „Handapparate“ im Salzamt Linz, kuratiert von Holger Jagersberger und Davide Bevilacqua (11.12.–20.12.2019). Eine Publikation wurde von Andrea Eiber, Iris Karl, Alexandra Möllner und Hannah Shong gestaltet. Zur Nachlese des Projekts wurden Interviews geführt – G B für Gestaltungsberatung, mit Christian Hoffelner als C H (hier zu lesen) und Jesko Fezer, bzw. Liza Beutler, Nick Craven, Tina Henkel, Kayoung Kim, Studierende für Experimentelles Design und Teil der Öffentlichen Gestaltungsberatung St. Pauli, Hamburg.

Publikation: Andrea Eiber, Iris Karl, Alexandra Möllner, Hannah Shong
G B Du proklamierst Grafische Gestaltung „[…] als emanzipatorische[n] Ansatz, der sich aktiv in soziale und kulturelle als auch politische Verhältnisse einzufügen versucht.“ Wie kam es dazu, als Semesterthema das Format der „Gestaltungsberatung“ zu versuchen?
C H In der Lehre ist es für mich spannend, abseits streng disziplinärer Ausrichtungen zu denken. Ich bin über die Arbeiten Jesko Fezers – die ich schon länger verfolge – auf die „Öffentliche Gestaltungsberatung“ aus Hamburg aufmerksam geworden. Ich habe mich gefragt, ob der Ansatz der „Öffentlichen Gestaltungsberatung“ im Stadtteil St. Pauli, der vielmehr aus der Perspektive von räumlicher Gestaltung kommt, auch auf Design im zweidimensionalen Raum übertragbar wäre; ob es auch Alltagsprobleme gibt, denen man mit Mitteln der Grafischen Gestaltung begegnen kann.
G B Findest Du, dass gewisse Voraussetzungen nötig sind, um ein Projekt dieser Art in einen neuen aber verwandten Diskurs überführen zu können?
C H Ja definitiv, in unserem Fall war es die Einladung von Holger Jagersberger in’s „Atelierhaus Salzamt“. Also: Zuspruch von Außen – es braucht eine Chance –, dem ein Interesse vorausgeht! Die Idee an sich, Gestaltung als didaktisch, als ausstellbar oder sagen wir, partizipativ zu betreiben, ist nicht neu, auch wenn dies immer wieder neu entdeckt und proklamiert wird. Es war demnach für mich interessant, über die Frage nachzudenken, ob es nicht anderer Möglichkeiten bedarf, um überhaupt Grafische Gestaltung in einen Ausstellungskontext zu bringen. Eine kritische Auffassung des Berufsbildes ebendort weiterzuführen, ist etwas, was ich aus akademischer Sicht vertrete und woran es sich designgeschichtlich weiterzuarbeiten lohnt. Die Qualität eines akademischen Diskurses bestimmt wohl der Diskurs selbst: Gibt es Raum für eben diesen? Wo findet Austausch über immanente Fragen einer Disziplin statt? Um so besser, wenn Diskursbildung gesellschaftlich erprobt werden kann!
G B Die Vorstellung dessen, was Design ist, befindet sich immer im Umbruch. Viktor Papanek hat 1971 in seinem Buch „Design for the real world“ bereits gesagt: „Alle Menschen sind Gestalter[*innen]“. Auf den Plakaten, die auf die Gestaltungsberatung aufmerksam machen, ist zu lesen: „Viele Alltagsfragen sind Gestaltungsfragen“. Welche Rolle nimmt Design in der Auseinandersetzung mit Alltagsfragen ein?
C H Ich denke, die Antwort hast Du Dir mit dem Zitat in Deiner Frage schon selbst gegeben: Bereits banale Alltagsfragen können Gegenstand gestalterischer Prozesse sein. Was eigne ich mir in welchen Kontexten selbst an? Was treibt man weiter, was wird analysiert, was weitergedacht, gedreht, gewendet, nochmals verworfen, etc., was endet in einem Produkt einer aktiven Auseinandersetzung? Es ist schön, dass bereits Alltägliches Gestaltung greifbar und erfahrbar machen kann. Wie Victor Papanek das auch schon sagt, können alle Fragen auch Gestaltungsfragen sein – ja –, aber ich glaube nicht, dass „Alles“ als bewusstes, zielgerichtetes Gestalten oder anders gesagt, methodisch vorangetrieben wird, um Gestaltung intendiert zu machen und/oder hervorbringen zu wollen. Was tatsächlich ein Vermittlungsproblem in der Gesellschaft ist, ist die Aufmerksamkeit für das Potential gestalterischer Berufe, die sich mit diesen Fragen professionell auseinandersetzen können. Verkürzt wird Gestaltung als „Orchideenstudium“ kleingeredet. Nehmen wir die Architektur als illustratives Fallbeispiel: Wenn man an die enormen räumlichen Auswirkungen von Bauaufgaben denkt, sollte man sich im Zweifelsfall besser in die Hände eines*r Architekt*in begeben, als zum Beispiel als Bürgermeister*in selbst über die Versiegelung von Grünland nachzudenken oder über die Vergabe von Bauplätzen für Einfamilienhäuser. Es verlangt kritischen und intellektuellen Geist, das zu erkennen, aber ich verlange für meine Gesundheit ja auch nach professioneller ärztlicher Betreuung und gehe nicht zum*r Therapeut*in, wenn ich am offenen Herzen operiert werde – überspitzt gesagt. Oft wirkt man leicht schrullig, wenn alles zu Gestaltung erklärt wird. Ohne Empathie wird aber keine Gestaltung gemacht, die langfristig tragfähig ist. Auch wenn Victor Papaneks Debatte bereits 50 Jahre alt ist, zitieren wir ihn gerne, und das ist gut so. Das sind Initialzünder und Schlüsselmomente in der Geschichte von Gestaltung – gleichsam ist es aber auch etwas mühsam, da sich in der gesellschaftlichen Wahrnehmung nur wenig getan hat. Wir betreiben immer noch ein Minderheitenprogramm. Es sind schnell sehr viele andere Interessen im Spiel wenn es um Projekte geht. Nicht immer wird an Qualität angeknüpft und Gestaltung heißt schnell auch Politik, Wirtschaft oder rechtliche Vorschriften. Es ist an der Zeit, all diese Fragen und Formen als Verhandlung mit Expert*innen für disziplinäre Aufgaben einzufordern, um diese auch in die Tat umzusetzen. Es muss klar gesagt werden, dass wenn es um gestalterische Entscheidungen geht, es dafür tatsächlich hochausgebildet und praktizierende Berufe gibt. So entstünde dann auch Beschäftigung und Nachfrage für andersartige Ansätze, und es könnte tatsächlich von einer „Nachhaltigkeit“ im Feld von gestaltenden Disziplinen gesprochen werden. Das funktioniert nur nicht in Amtsperioden und einer paternalistischen Normierung. Aber zum Glück ist Gestaltung immanent: Entwerfen hat eine sehr schöne Schlussfolgerung in sich, und zwar, dass sich am Ende eines Prozesses etwas zeigt und dieses „Zeigen“ meist manifest wird. Leider sieht man aber auch an der Verabsolutierung von Einzelerfolgen, dass nur Wenigen die Möglichkeit für Veränderungen angeboten wird. Ich animiere und ersuche also so viele Menschen wie möglich, diesen Spuren auch aktiv lesend nachzukommen, sodass diese im Alltag erkannt und besprochen werden. Es wäre wahrscheinlich meine Alltagsfrage an Gestaltung, Spuren, Relikte und „ruinenhafte“ Objekte lesbar zu machen, um sie irgendwie schneller proaktiv zu animieren – wir leben doch in einem schnellen Zeitalter, wieso funktioniert das nicht? Wir müssen diese Dinge letztlich nur gut finden, gebrauchen. Gestaltung sollte erfahrbar sein – und das in vielen Bereichen!

Ausstellungssituation im Salzamt Linz, 2020, Fotografie Andrea Eiber
G B Die Gestaltungsberatung kann als Akt des „Selbst-Produzierens“oder als Prozess des Öffentlichmachens im Raum verstanden werden. Wo siehst Du die Schnittmenge aus „Self-Publishing“, Autor*innenschaft und gestalterischer Emanzipation?
C H Sich zu emanzipieren heißt, sich selbst zu ermächtigen und Macht hat auch immer etwas mit Unterdrückung zu tun. Antonio Negri hat sinngemäß bereits schön gesagt: Es gibt immer übergeordnete und untergeordnete Subjekte, wenn es um Macht geht, andernfalls gibt es keine Macht. Emanzipation bedeutet daher auch, sich in diese Machtverhältnisse einzuschreiben. Die eigene Person will in diesen Verhandlungsformen, die zur Autor*innenschaft führen können, respektiert werden, so der Grundsatz dieser These. Es gibt keine Gestaltung ohne diejenigen, die sie betreiben, auch wenn ein Prozess am Ende automatisiert wird oder synthetisch erscheint. Der Prozess wurde entworfen. Es gibt stets eine Initialzündung, gewisse Versuchsanordnungen oder Instrumente, mit denen etwas hervorgebracht wird. Diese Entscheidung kann zum eigenen Vorteil genutzt werden, indem man sich ihrer bewusst wird und man selbst im Gestaltungsprozess als herstellende, leitende, schreibende, diskutierende, fragende, als öffentliche oder private Person mitmacht. Über diese Rollen oder Zuschreibungsmomente generiert sich automatisch etwas, das mehr oder weniger lesbar ist und in Erscheinung tritt oder eben nicht. Wenn diese Rolle emanzipiert wahrgenommen werden möchte, heißt das, man ist sich ihrer einigermaßen bewusst. Beim „Self-Publishing“ geht es auch darum, dass man selbst zu mehreren Personen in einem Gestaltungsprozess wird. Dieses „Viele-Werden“ in Gestaltungsprozessen heißt, dass Ihr nun beispielsweise Interviews führt, Öffentlichkeitsarbeit im Atelierhaus Salzamt macht, im Ausstellungskontext zu Kuratorinnen werdet oder jetzt diesen Text schreibt und editiert. Die Position eines/r Autor*in wird weitestgehend gedehnt! Ihr seid Betreiberinnen eines öffentlichen Raums, der für Diskussionen offen steht und in welchen Ihr Leute einladet, daran teilzunehmen. Der Begriff des „Self-Publishing“ hat sich seit dem Gebrauch des Personal Computers zur Satzherstellung, fundamental verändert (Stichwort: Desktop Publishing), da dadurch die Subjekte aus Professionen vieler Disziplinen „überflüssig“ geworden sind, weil sie die Entwicklung von Rechenmaschinen verschluckt, verdaut und umgewandelt hat! Ihre Geister sind sozusagen unsere Soft- und Hardware im digitalen Zeitalter. Die gestaltende, produzierende, schreibende oder Bilder generierende Person ist nun Viele gleichzeitig, oder nacheinander – hat aber nicht immer die nötigen Fähigkeiten dafür, weil das natürlich einer Überforderung gleich kommt, alle Bereiche von Lithografie bishin zum Druck beispielsweise abdecken zu können. Gewissermaßen ist das ein „Downgrade“ eines personifizierten und kooperativen Prozesses von vielen Teilnehmenden am Gestaltungsprozess, hin zu einem Resultat aus einer Hand. Verstärkt wurden aber andere Aspekte, die nicht unspannend sind, gestalterisch: Der Dilettantismus oder das Naïve beispielsweise. Im „Self-Publishing“ können diese Aspekte sehr gut nachgelesen oder erforscht und sich zu eigen gemacht werden. Ebenso spannend ist es sich den Wirkungskomplex eines Produkts anzusehen, um es von seiner Konzeption bishin zu seiner Distribution zu begleiten – und womöglich wieder zurück. Demnach ist das Potential einer „Form“ über das „Format“ extrem wandelbar, je nachdem worauf im Gestaltungsprozess wert gelegt wird.
G B Der Leitsatz, so wenig Gestaltung, wie möglich zu machen (der von der „Öffentlichen Gestaltungsberatung Hamburg“, als These angeboten wurde), formte für die „Gestaltungsberatung Linz“ eine niedrigschwellige Basis unserer Gestaltungsstrategie für alle Teilnehmer*innen.
C H Ich glaube „so wenig Gestaltung, wie möglich“ zu machen, ist ein sehr schöner Stolperstein, an dem man sich stoßen kann, um sich zu überlegen, was Gestaltungsentscheidungen sind, unbedingt. Ich finde sogar, es muss immer wieder hinterfragt werden, in wie weit in Verfahren und Vorgänge eingegriffen wird, und darüber nachgedacht werden, was in den jeweiligen Projekten zur Absicht wird. Im konkreten Fall entgegnet Ihr dieser These mit schlau gewählten Einschränkungen: Zum Beispiel einer gewissen Zeit, die Ihr für Eure Beratungssessions, -sitzungen, -termine anbietet, ein gewisses Abfragen von Bedürfnissen, die Diskussion oder die Euch zugänglichen Mittel in der entsprechenden Situation. „So wenig Gestaltung, wie möglich.“, ist da tatsächlich eine Fragestellung, die eine Auseinandersetzung benötigt, da diese Frage nicht immer mit schnellen Schritten wie: ökonomischer Druck rein, „minimal design“ raus, lösbar ist. Natürlich ist es dabei legitim, sich mit Werkzeugen auszustatten, die in einem bestimmten Milieu als erfahren und verstanden gelten: kurz handwerkliche Fertigkeiten. Denn natürlich gibt es sie, die wirksame Kraft eines professionell gesetzten Textes, der plötzlich für Viele lesbar ist. Besser lesbar, als der selbe Text in „Microsoft Word“, „Arial“, 12pt, DIN A4. Dennoch kann genau die Umkehrung für eine Gestaltung Sinn ergeben – das ist eigentlich verrückt. Ich denke, Niedrigschwelligkeit muss immer wieder aufs Neue bewertet werden und es zeigt sich, ob sie überhaupt erreicht werden muss. Eine schöne Konsequenz im Projekt wäre es zum Beispiel gewesen, wenn wir es geschafft hätten, im Atelierhaus die Öffnungszeiten zu verschieben und/oder Leute dorthin zu bringen, die normalerweise nicht dorthin gehen. Vielmehr als die visuelle Erscheinung dieser vermeintlichen „Niedrigschwelligkeit“ interessieren mich wahrscheinlich eben diese Dinge oder aber auch deren Symbiose und Wechselwirkung mit konkreten Veränderungen.
G B Im klassischen Sinne bedeutet „Beratung“ oft subtil Abhilfe für ein Problem zu schaffen. Dabei wird von Auftraggeber*innen oft erwartet eine konkrete Lösung bereitzustellen. Auch hier haben wir uns an die Thesen der „Öffentlichen Gestaltungsberatung Hamburg“ angelehnt. Wir versuchen den Ursprung von Problemen zu identifizieren, forschend tätig zu werden und die Problematik nicht leichtfertig hinzunehmen. Wie kann die Methode des Erforschens als Bestandteil eines Designprozesses verstanden werden?
C H Also da gibt es relativ viele, auch etablierte Meinungen dazu. Da wir gerade bei Jesko Fezer und seinem Interesse was Lucius Burckhardt betrifft sind, passt es wahrscheinlich ganz gut hier die „Spaziergangswissenschaften“ von Burckhardt heranzuziehen. Diese thematisieren eben diese alltäglichen Verhandlungen und Formen einer möglichen Problem- und Prozessfindung. Ein Beispiel findet man in „Design heisst Entwurf “, von Lucius Burckhardt, eines der von ADOCS veröffentlichten Studienhefte „Problemorientiertes Design“ (Nr. 3). Lucius Burkhardt schlägt zum Beispiel vor, sich folgende Szene vorzustellen: Ein kalter Tag in der Schweiz, eine alte Frau geht zur Straßenbahn und muss ihr Kleingeld hervorkramen, um sich eine Fahrkarte zu kaufen. Die Finger sind schon recht klamm vor Kälte und sie muss dann diese Münzen aus ihrem Portmonee herausfitzeln. Und dann auch noch diesen neuen Automaten an der Haltestelle bedienen, der vielleicht gar nicht mehr ihrer Zeit entspricht und für Sie nicht so logisch bedienbar ist, wie für die Leute, die in der Zeit seines Beispiels den gut gestalteten Automaten wohlwollend begrüßen. Da fragt er sich, warum es nicht die bessere Gestaltungsaufgabe wäre, anstelle einer neuen Automatenserie für die Zürcher Verkehrsbetriebe, jene Gestaltung voranzutreiben, die es möglich macht, die Fahrtaxe abzuschaffen. Das Beispiel demonstriert, dass eine gewisse Offenheit, wie das Hinterfragen von alltäglichen Bedingungen, das prospektive Analysieren der Umwelt, eine fruchtbare Quelle sein kann, um Arbeitsformen und die eigene Position in der Gesellschaft zu reflektieren und zu verhandeln. Darauf Projekte aufzubauen, eine Praxis zu entwickeln, ist eine mögliche Herangehensweise, aber auch, solche Positionen, Stellen, Jobs einzufordern, die auf einer qualitativen Auswertung von Gestaltungsfragen basieren: in öffentlichen Ämtern, in Politik und Verwaltung, in Institutionen. Das wären Beschäftigungsverhältnisse im Design, die dann unsere direkte Lebenswelt betreffen.

Ausstellungssituation im Salzamt Linz, 2020, Fotografie Andrea Eiber
Eine Projektarbeit aus der Lehrveranstaltung „Theorie und Methoden I“ betreut und initiiert von Christian Hoffelner an der Kunstuniversität Linz, Abteilung Visuelle Kommunikation, Prof. Tina Frank.
Studierende: Vasilisa Aristarkhova, Andrea Eiber, Iska Alina Gebhard, Iris Karl, Sophie Löw, Alexandra Möllner, Hannah Shong
Ausstellung: Joana Chicau, Harpune Verlag – Sarah Bogner, Josef Zekoff, Christoph Herndler, Stefanie Leinhos, Sarah Rinderer, Katarina Schildgen, Paul Gasser, Michele Spanghero, Giovanni Morandina, Gregor Weichbrodt, *PUB – Valerie Bachschwöll, Anna Weberberger, Gestaltungsberatung Linz – Vasilisa Aristarkhova, Andrea Eiber, Iska Alina Gebhard, Iris Karl, Sophie Löw, Alexandra Möllner, Hannah Shong